Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V.

AUSGABE 1/2002

Die Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. dienen der Information der Mitglieder und Freunde, die mit der Leipziger Arbeitsstelle in Kontakt sind, über wichtige Vorhaben und Arbeitsergebnisse. In den veröffentlichten Mitteilungen werden ferner Nachrichten berücksichtigt, die für die Mitglieder und Freunde des Instituts von Interesse sind.

Im Jahr 2002 erscheinen die Informationen im 8. Jahrgang. Sie können beim Referat Wirtschaftsförderung der IHK zu Leipzig, Telefon (03 41) 12 67-13 22, angefordert werden bzw. über Faxabruf Nr. (03 41) 21 73 83-3 28 abgerufen werden.

Die gemeinsame Geschäftsstelle des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (DVI) und des Bundes Deutscher Verpackungsingenieure (BDVI) stellt die Informationen den Interessenten weltweit über das Internet zur Verfügung.

Adresse: info@verpackung.org

Homepage: www.verpackung.org

Neue Erkenntnisse und Empfehlungen zum Verpacken

Empfehlungen für einen effektiven Verpackungseinsatz sowie für die Rationalisierung der Verpackungsentwicklung und der Verpackungsverwertung sind die Hauptergebnisse des 19. Leipziger Verpackungsseminars, das am 13. Dezember 2001 zum Thema „Fortschritte bei der Verpackungsverwertung – Stand, Perspektiven und die Weichenstellungen für die Zukunft" im Bildungszentrum der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig durchgeführt worden ist. Im Ergebnis des Seminars wurde gleichzeitig empfohlen, die Forschungen zu den neuen Anforderungen an die Verpackung und speziell zu den Anforderungen, die sich aus der Kreislaufwirtschaft ergeben, zu intensiveren. Weitere Empfehlungen betreffen die Möglichkeiten für das Sammeln, Sortieren und Verwerten der gebrauchten Verpackungen sowie für den Abbau der noch bestehenden Niveaudifferenzen auf diesem Gebiet und für die bessere Einbeziehung der Anforderungen der Kreislaufwirtschaft in die Aus- und Weiterbildung.

Anlass des Seminars war das zehnjährige Jubiläum der Duales System Deutschland AG und der Einführung des Grünen Punktes, der inzwischen in 13 Ländern als Markenzeichen genutzt wird. Veranstalter waren die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. und die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. Schwerpunkte des Vortragsprogramms, das von aktuellen Fragen der Verpackungsentwicklung bis zu aktuellen Problemstellungen zur Verwertung von Verpackungen aus industriellem Gebrauch reicht, waren die zehnjährigen Erfahrungen der Duales System Deutschland AG und die Konsequenzen für die Verpackungsentwicklung.

Verpackungsspezialisten aus 13 Ländern erhielten 2001 ein IHK-Zertifikat

Mit einem Weiterbildungskurs zu neuen Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung und der Verpackungsverwertung ist an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig eine Reihe von Weiterbildungsveranstaltungen für Verpackungsspezialisten aus den Reformländern Mittel- und Osteuropas im November 2001 abgeschlossen worden. An dem Kurs, der in der Zeit vom 11. bis 18. November 2001 durchgeführt wurde, nahmen 18 Verpackungs- und Umweltspezialisten aus Estland teil.

Die Kurse waren von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in Verbindung mit der Duales System Deutschland AG sowie den Verpackungsverbänden und Instituten der beteiligten Länder vorbereitet worden.

Schwerpunkt der 2001 durchgeführten Kurse waren die neuen Anforderungen an die Qualität der Verpackung und der Umwelt. Im Verlauf der Kurse wurden vor allem Möglichkeiten zur Verbesserung der Qualität der Verpackung und der Schließung der Stoffkreisläufe diskutiert. Teilnehmer an den Kursen waren im abgelaufenen Jahr Experten aus 13 Ländern. Über die Kurse konnte der fachliche Austausch mit Armenien aufgenommen und der Austausch mit Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, der Slowakei, der Tschechischen Republik sowie der Ukraine und Ungarn weiterentwickelt werden.

Das für die Teilnehmer aus Estland vorbereitete Kursprogramm sah u. a. die Themen „Fortschritte bei der Verwertung gebrauchter Verpackungen – Neue Erfahrungen aus dem Dualen System Deutschland", „Neue Aspekte der Verpackungsbewertung", „Verpackungsinnovationen – Trends und Ergebnisse", „Entwicklungen in der Verpackungsgestaltung und der Verpackungstechnologie" und „Aktuelle Entwicklungen bei Packstoffen" vor. Vervollständigt wurde das Kursprogamm durch Themen wie „Verpackung und Umwelt", „Das deutsche Ausbildungssystem auf dem Gebiete der Verpackung", „Verpackung und Internet" sowie „Die Sicherung und Steigerung der Qualität von Verpackungen und die ökologische Bewertung von Verpackungen".

Im Ergebnis der Kurse wurde die Rolle dieser Weiterbildungsveranstaltungen gewürdigt. Gleichzeitig wurde die Bedeutung unterstrichen, die die Weiterführung dieser Kurse für die Reformländer Mittel- und Osteuropas hat. Sämtliche Kursteilnehmer erhielten ein Zertifikat der Industrie- und Handelskammer mit der Bestätigung durch das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. und die Duales System Deutschland AG.

Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit in Verpackungsfragen

Neue Maßstäbe bei der Bewertung von Verpackungen, die Fortschritte und die Probleme des Verpackungswesens in den europäischen Reformländern und die Ziele, die bei der Verwertung gebrauchter Verpackungen verfolgt werden sollten, waren die Schwerpunkte der Diskussion auf einem Weiterbildungskurs für Verpackungsexperten aus drei Ländern, der in der Zeit vom 7. bis 14. Oktober 2001 an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig stattfand. An dem Kurs, der von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V., der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Duales System Deutschland AG in Verbindung mit Universitäten und Fachverbänden vorbereitet worden war, nahmen Professoren und andere Hochschullehrer, Institutsdirektoren und Experten aus der Praxis aus Bulgarien, Rumänien und Ungarn teil. Der Kurs befasste sich spezieller mit neuen Anforderungen an die Qualität der Verpackung und der Umwelt.

Auf der Grundlage einer Befragung über Fortschritte und Probleme des Verpackungswesens in Bulgarien, Rumänien und Ungarn sowie über den bei der Verwertung der gebrauchten Verpackungen erreichten Stand in diesen Ländern entwickelte sich ein anregender Austausch. Dieser führte zu Schlussfolgerungen für die Entwicklung des Informationsaustauschs sowie für die künftige Zusammenarbeit bei der Lösung aktueller Verpackungsfragen. Die Kursteilnehmer unterstrichen dabei die hohen Erwartungen, die die Verpackungsexperten in ihren Ländern an das Europäische Verpackungsinstitut e. V. stellen. Gleichzeitig sprachen sie sich für weitere Kurse für Experten und Manager aus dem Verpackungswesen sowie für die Zusammenarbeit beim Aufbau einer modernen Ausbildung auf dem Gebiete der Verpackung an Universitäten sowie an Hoch- und Fachschulen in ihren Ländern aus. Besonders nachdrücklich unterstützten sie die Mitwirkung der Verpackungsinstitute bzw. -Verbände ihrer Länder in dem im Aufbau befindlichen Europäischen Verpackungsinstitut e. V.

Im Mittelpunkt des Kursprogramms standen neue Erkenntnisse und Erfahrungen, die bei Studien zur Verpackungsentwicklung und bei anderen Forschungen zu Verpackungsproblemen gewonnen wurden, sowie die Fortschritte bei der Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verpackungen in Deutschland. So sah das Vortragsprogramm unter anderem die Themen „Neue Aspekte der Verpackungsbewertung", „Fortschritte bei der Verwertung gebrauchter Verpackungen – Neue Erfahrungen aus dem Dualen System Deutschland" und „Verpackungsinnovationen – Trends und Ergebnisse" vor. Weitere Themen waren „Verpackung und Umwelt", „Aktuelle Entwicklungen bei Packstoffen", „Entwicklungen in der Verpackungsgestaltung und in der Verpackungstechnologie" und „Die Sicherung und Steigerung der Qualität der Verpackungen und die ökologische Bewertung der Verpackungen".

Anlässlich der FachPack 2001, die in der Zeit vom 10. bis 12. Oktober 2001 in Nürnberg stattfand, hatten die Kursteilnehmer die Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit deutschen Fachkollegen sowie mit Ausstellern aus 16 weiteren Ländern, speziell zu Fragen der Verpackung, des Verpackungsdrucks und der innerbetrieblichen Logistik.

Deutsche Erfahrungen für den Grünen Punkt Lettland

Mit der Auswertung der in der Bundesrepublik Deutschland gesammelten Erfahrungen beim Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen befasste sich ein Weiterbildungskurs, der von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V., der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Duales System Deutschland AG in Zusammenarbeit mit dem Lettischen Verpackungsverband vorbereitet worden war. Teilnehmer des Kurses waren leitende Mitarbeiter der Rigaer Gesellschaft „Latvijas Zalaís Punkts" und Vertreter der lettischen Abfallwirtschaft. Die lettischen Spezialisten waren vom 4. bis 10. November 2001 an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig.

Im Mittelpunkt der Diskussionen standen neue Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung und die Konsequenzen für die Verpackungsverwertung. Zu den Themen, die im Verlaufe des einwöchigen Kurses behandelt wurden, gehörten Themen wie „Neue Anforderungen an die Verpackung aus der Sicht der Globalisierung sowie der Ökonomie und der Ökologie", „Verpackung, Umwelt und Umweltmanagement", „Verpackungsinnovationen und Umweltkriterien" und „Der Beitrag der Duales System Deutschland AG zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft – Erfahrungen für Europa". Die Kursteilnehmer erhielten in Verbindung mit dem Kurs auch einen Einblick in die Abfallwirtschaft in Sachsen und in die Behandlung der Probleme der Verpackungsentsorgung in der Ausbildung. Außerdem wurden sie über Ziele und Aufgaben des im Aufbau befindlichen Europäischen Verpackungsinstituts e. V. informiert.

Die Kursteilnehmer billigten die Bemühungen des Vorstandes des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. um die Entwicklung des fachlichen Austauschs und der Zusammenarbeit in Europa. Sie unterstützten in einer Erklärung die Mitwirkung des Verpackungsverbandes ihres Landes im Europäischen Verpackungsinstitut e. V.

Lettland hat als erstes baltisches Land – angeregt durch die in Deutschland gewonnenen Erfahrungen – den „Grünen Punkt" eingeführt. Im Mai 2000 haben bereits sechs Unternehmen der Verpackungswirtschaft die Gesellschaft „Latvijas Zalaís Punkts" (Grüner Punkt Lettland) gegründet.

Weiterentwicklung der deutsch-russischen Zusammenarbeit in Verpackungsfragen

Mit zahlreichen Anregungen für die Weiterentwicklung des fachlichen Austauschs und für eine systematische Zusammenarbeit deutscher und russischer Verpackungsexperten ist an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig der 5. Weiterbildungskurs für russische Verpackungsspezialisten abgeschlossen worden. Am Kurs, der von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V., der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Duales System Deutschland AG in Verbindung mit dem Russischen Verpackungsverband SOJUZUPAK vorbereitet worden war, nahmen 14 Persönlichkeiten aus Universitäten, Hochschulen und der Wirtschaft teil. Die russischen Verpackungsspezialisten waren vom 21. bis 28. Oktober 2001 in Leipzig.

Im Kurs wurden die neuesten Erkenntnisse und Erfahrungen der Duales System Deutschland AG beim Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen vorgestellt. Gleichzeitig wurde über die Einführung des Grünen Punktes in Lettland, Tschechien und Ungarn informiert. Dabei konnte darauf hingewiesen werden, dass das vom Dualen System Deutschland eingeführte Finanzierungszeichen für die mit der Verwertung der gebrauchten Verpackungen verbundenen Aufwendungen inzwischen in 13 europäischen Ländern eingeführt worden ist. Im Verlaufe des Kurses wurden auch Studien der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. über neue Aspekte der Verpackungsbewertung sowie über Verpackungsinnovationen und aktuelle Entwicklungen bei Packstoffen zur Diskussion gestellt.

In einer Erklärung begrüßten die russischen Verpackungsspezialisten die bisherigen Aktivitäten des Vorstandes des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. zur Entwicklung des fachlichen Austauschs und der Zusammenarbeit der Verpackungsspezialisten in Europa. Die Kursteilnehmer wollen die Mitwirkung des Russischen Verpackungsverbandes im Europäischen Verpackungsinstitut e. V. nachhaltig unterstützen.

Generaldirektor Alexander Bojko, der Vorsitzende des Verpackungsausschusses der Industrie- und Handelskammer der Russischen Föderation, wies zum Abschluss des Kurses auf die Bedeutung der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V. hin. Er hob hervor, dass der Kurs den russischen Spezialisten wichtige Anregungen für die Erarbeitung von Rechtsvorschriften zu Fragen der Verpackung und der Umwelt vermittelt hat.

Für die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. und die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig war der Kurs die 60. Weiterbildungsveranstaltung für ausländische Fachkräfte seit Aufnahme der Verpackungskurse im Jahre 1994.

Trends und Strategien als Schwerpunkt neuer Verpackungskurse

Die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. bereitet zurzeit gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und der Duales System Deutschland AG eine neue Reihe von Weiterbildungskursen für Verpackungsexperten über Fortschritte bei der Verpackungsentwicklung und der Verpackungsverwertung vor. An den Kursen besteht vor allem in den Reformländern, die sich zielstrebig um die Entwicklung des Verpackungswesens bemühen, ein großes Interesse. Angesichts des ermittelten Informationsbedarfs wurde für die Kurse das Thema „Trends auf dem Gebiete der Verpackung und die Strategien für die Verpackungsentwicklung" gewählt.

Schwerpunkte des Kursprogramms, das bereits den Partnerinstituten und -verbänden zur Diskussion vorgelegt wurde, sind die Verpackungsentwicklung und die Maßstäbe für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Verpackungen, die Fortschritte bei der Verwertung gebrauchter Verpackungen und die neuen Probleme in der internationalen Zusammenarbeit auf dem Gebiete der Verpackung. In Verbindung mit den Problemen der internationalen Zusammenarbeit sollen vor allem die Anforderungen der Europäischen Union an das Verpackungswesen und Verpackungen und die nächsten Aufgaben des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. erörtert werden.

Studien zum Verpackungswesen in den Reformländern Mittel- und Osteuropas

An der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. sind im Jahre 2001 in Verbindung mit Kursen zur Weiterbildung von Verpackungsexperten aus den Reformländern systematische Untersuchungen über die Verpackungssituation in diesen Ländern durchgeführt worden. Ziel der Untersuchungen war die Ermittlung von Ansatzpunkten für die Zusammenarbeit und für die Unterstützung des Verpackungswesens bei der weiteren Entwicklung der Marktwirtschaft. Schwerpunkte waren dabei die Veränderungen im Verpackungswesen der einzelnen Länder und der Stand, der bei der Vermeidung und Verwertung der Verpackungsabfälle erreicht worden ist. Durch Expertenbefragungen wurde festgestellt, welche Fortschritte im Verpackungswesen erreicht wurden und welche Probleme bei der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung gelöst werden müssen. Jüngstes Ergebnis der Untersuchungen ist eine Studie über „Fortschritte im russischen Verpackungswesen".

19. Verpackungsseminar: Die stoffliche Verwertung und die Anforderungen an die Verpackung. Stand, Perspektiven und die Weichenstellungen für die Zukunft. Herausgeber: Deutsches Verpackungsinstitut e. V. und Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. Leipzig: IHK, Referat Wirtschaftsförderung, 54 Seiten, 10 Illustrationen, 30 cm. Preis gebunden 5 Euro (Schutzgebühr)

Unter dem Titel „Fortschritte bei der Verpackungsverwertung – Stand, Perspektiven und die Weichenstellungen für die Zukunft" haben die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. und die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig einen Sammelband mit den Vorträgen und der Dokumentation zum neuesten Seminar zum Thema der Verpackungsverwertung herausgegeben.

Die Reihe der Vorträge beginnt mit einer Übersicht über „Aktuelle Fragen der Verpackungsentwicklung", die wichtige Entwicklungstrends und die Orientierungspunkte der Verpackungsentwicklung darstellt und auf Konsequenzen für den Verpackungseinsatz aufmerksam macht. Die noch wenig erschlossenen Erfahrungen bei der Verwertung von Verpackungen aus industriellem Gebrauch sind Gegenstand des folgenden Vortrages über „Aktuelle Problemstellungen zur Verwertung von Verpackungen aus industriellem Gebrauch". Die inzwischen möglichen Schlussfolgerungen für die Verpackungsgestaltung sind Gegenstand des Vortrages zum Thema „Anforderungen an die Verpackungsgestaltung aus der Sicht der Kreislaufwirtschaft".

Die zum Seminar erarbeitete Dokumentation enthält die neusten Übersichten und Graphiken zur Verpackungsstatistik sowie zur Verpackungsnormung und zu Rechtsvorschriften zum Verpackungseinsatz, außerdem auch die neuesten Mitteilungen aus dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V. In diesen Mitteilungen werden die Seminare, die Kurse sowie die Beratungs- und die Publikationstätigkeit der Leipziger Arbeitsstelle besonders berücksichtigt.

Der Sammelband kann unter dem Titel „Fortschritte der Verpackungsverwertung" bei der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, Referat Wirtschaftsförderung, Postfach 7 70, 04091 Leipzig, Telefon 0341 1267-1322 gegen eine Schutzgebühr von 5 Euro angefordert werden.

Neue Schutzgebühren

Mit dem Übergang zum Euro hat die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig die Schutzgebühren für die Sammelbände, die aus der Tätigkeit der DVI-Arbeitsstelle Leipzig resultieren, neu festgelegt. Für die Seminar-Sammelbände beträgt danach die Schutzgebühr 5 Euro, für die Manuskripte zu Verpackungsfragen 10 Euro und für den Sammelband zum Verpackungskolleg 4 Euro.