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Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V.

AUSGABE 4/2002

Die Informationen der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. dienen der Information der Mitglieder und Freunde, die mit der Leipziger Arbeitsstelle in Kontakt sind, über wichtige Vorhaben und Arbeitsergebnisse. In den veröffentlichten Mitteilungen werden ferner Nachrichten berücksichtigt, die für die Mitglieder und Freunde des Instituts von Interesse sind.

Im Jahr 2002 erscheinen die Informationen im 8. Jahrgang. Sie können beim Referat Wirtschaftsförderung der IHK zu Leipzig, Telefon (03 41) 12 67-13 22, angefordert werden bzw. über Faxabruf Nr. (03 41) 21 73 83-3 28 abgerufen werden.

Die gemeinsame Geschäftsstelle des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (DVI) und des Bundes Deutscher Verpackungsingenieure (BDVI) stellt die Informationen den Interessenten weltweit über das Internet zur Verfügung.

Adresse: info@verpackung.org

Homepage: www.verpackung.org


Das 20. Leipziger Verpackungsseminar zu "Neue Verpackungen -? Chancen, Möglichkeiten, Probleme"

Die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Verpackung sind Gegenstand eines fachlichen Austauschs, der von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. (DVI) für das 20. Leipziger Verpackungsseminar vorbereitet wird. Die Leipziger DVI-Arbeitsstelle wird das Seminar in Verbindung mit der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig und wichtigen Partnerinstituten am 19. November 2002 im Bildungszentrum der IHK zu Leipzig durchführen. Vorträge wurden bereits von führenden Fachvertretern angemeldet.

Anlass für das Seminar sind aktuelle Fragen zum Verpackungseinsatz. Zu einem Zeitpunkt, an dem die Hersteller und Anwender von Packstoffen, Packmitteln und Packhilfsmitteln vor strategischen Entscheidungen stehen, haben die Orientierungsprobleme im Hinblick auf den Verpackungseinsatz zugenommen. Diese Probleme äußern sich ganz speziell in Unsicherheiten bei der Bewertung von Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung. Die Unsicherheiten werden durch die ungenügende Effektivität von Neuentwicklungen sowie durch die Fachpresse und die Werbung bestätigt. Die Kritiken, die an Fachmessen und den Verpackungswettbewerben geübt wurden, verweisen auf eine Vielzahl an Varianten von Bekanntem sowie auf eine zu geringe Anzahl von wegweisenden Neuheiten. Das Seminar soll den Teilnehmern Anregungen zur Nutzung neuer Verpackungen und zur kritischen Bewertung des Verpackungsangebotes vermitteln.

Für das neue Seminar wird von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. die Herausgabe einer Broschüre mit Kurzfassungen der Vorträge und einer speziellen Dokumentation vorbereitet.

Nähere Auskünfte erteilt das Bildungszentrum der IHK zu Leipzig, Bogislawstraße 18/20, 04315 Leipzig, Telefon 0341 1267-2526 bzw. Telefax 0341 1267-2528. Hier können auch Einladungen mit dem Programm des Seminars angefordert werden.


Deutsch-chinesischer Austausch zu Verpackungsentwicklung und Verpackungsverwertung

Für eine Intensivierung des Austauschs zu aktuellen Fragen der Verpackungsentwicklung und der Verpackungsverwertung sprachen sich die Vertreter des Chinesischen Verbandes für Verpackungstechnologie anlässlich eines Arbeitsbesuches in Leipzig aus. Im Ergebnis eines einwöchigen Kurses zum Thema "Verpackung und Umwelt" an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig empfahlen sie einen systematischen Austausch zwischen dem Chinesischen Verband für Verpackungstechnologie sowie dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V. und der Duales System Deutschland AG.

Die chinesischen Spezialisten waren vom 31. August bis 8. September 2002 Gäste der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. Im Verlaufe eines einwöchigen Kurses, der von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V., der Duales System Deutschland AG und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in Verbindung mit dem chinesischen Verband vorbereitet worden war, wurden den chinesischen Spezialisten neue Forschungsergebnisse und wichtige Erfahrungen, speziell auf dem Gebiete der Verpackung und der Verpackungsverwertung, vorgestellt. So erhielten die chinesischen Spezialisten einen Einblick in Untersuchungen, die in Leipzig zu neuen Anforderungen an Verpackungen und über Innovationen auf dem Gebiete der Verpackung durchgeführt worden sind. Gleichzeitig wurde im Kurs über die in Deutschland beim Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen gewonnenen Erfahrungen und über das deutsche Ausbildungssystem auf dem Gebiete der Verpackung informiert. Die Vorträge wurden durch ein Exkursionsprogramm veranschaulicht. Dabei hatten die chinesischen Spezialisten die Gelegenheit, neben Industriebetrieben auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig und das Institut für Konstruktionstechnik und Anlagengestaltung in Dresden kennen zu lernen.

Zum Abschluss des Kurses begrüßte die Delegation des Chinesischen Verbandes für Verpackungstechnologie das Vorhaben, in Leipzig ein Büro des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. als internationale Kontaktstelle einzurichten. Seit mehreren Jahren unterhält die Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. bereits fachliche Beziehungen zum Chinesischen Verband für Verpackungstechnologie und zur Renmin-Universität in Beijing, an der das Chinesische Forschungsinstitut für Warenkunde seinen Sitz hat.


Fortschritte der Verpackungsverwertung im Blickfeld der internationalen Diskussion

Fortschritte der Verpackungsentwicklung und die neuesten Ergebnisse beim Sammeln, Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen waren die Hauptthemen eines neuen internationalen Kurses an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. Am Kurs, der in Gemeinschaft mit den Verpackungsverbänden und Instituten in Bulgarien, Rumänien und Ungarn vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V. sowie von der Duales System Deutschland AG und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig vorbereitet worden war, nahmen Fachvertreter aus dem Hochschulwesen und der Praxis teil. Der Kurs fand in der Zeit vom 16. bis 21. September 2002 statt.

Im Verlauf des Kurses wurden die neuesten Ergebnisse von Untersuchungen über die Entwicklungsrichtungen im Verpackungswesen der Welt, über die Innovationstätigkeit in den letzten Jahren und über die neuen Anforderungen an Verpackungen ebenso zur Diskussion gestellt wie die Erfahrungen beim Sortieren und Verwerten gebrauchter Verpackungen und die internationalen Entwicklungen im Verpackungsrecycling. Ein Schwerpunkt der Diskussion waren dabei die jüngsten Fortschritte beim automatischen Sortieren der Verpackungsabfälle. Den inzwischen erreichten Stand der Sortiertechnik konnten die Kursteilnehmer an der gegenwärtig modernsten Sortieranlage der Welt in Leipzig studieren, die in der Firma SERO Leipzig zum Sortieren der Leichtverpackungen aus den DSD-Samm-lungen eingesetzt wird.

Die während der Seminare möglichen Diskussionen ergaben wichtige Ansatzpunkte für die Weiter-entwicklung der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere für die Mitwirkung von Verpackungsexperten aus Bulgarien, Rumänien und Ungarn an der Verwirklichung der Ziele, die in der jüngsten Mitgliederversammlung des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. beschlossen worden sind. Im Ergebnis des einwöchigen Austauschs verabschiedeten die Kursteilnehmer die Empfehlung, die Kurse in Leipzig fortzusetzen. Gleichzeitig sprachen sie sich dafür aus, das in Leipzig geplante Büro des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. zu einem internationalen Kommunikationszentrum zu entwickeln.


Neue internationale Kurse für Hochschullehrer und führende Persönlichkeiten aus 8 Ländern

Im Juli 2002 fanden an der Führungskräfteakademie der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig der 5. und der 6. Internationale Kurs für Hochschullehrer und führende Persönlichkeiten aus dem Verpackungswesen statt. An den Kursen, die vom Deutschen Verpackungsinstitut e. V., der Duales System Deutschland AG und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in Verbindung mit den Verpackungsverbänden und -instituten von acht Ländern vorbereitet worden waren, nahmen Experten aus Armenien, Bulgarien, Polen, Rumänien und Russland sowie aus der Ukraine, Usbekistan und Weißrussland teil.

Inhaltliche Schwerpunkte der Kurse waren neueste Forschungsergebnisse auf dem Gebiete der Verpackung, nationale und internationale Erfahrungen auf dem Gebiete des Verpackungsrecyclings und Erfahrungen bei der Aus- und Weiterbildung von Verpackungsspezialisten. So standen im Verlaufe der Kurse u. a. Studien zu aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiete der Verpackung und zu Trends im Verpackungswesen der Welt ebenso zur Diskussion wie die neuen Anforderungen an Verpackungen und die neuesten Verpackungsinnovationen.

Besondere Beachtung fand bei den Kursteilnehmern - zum großen Teil Professoren und Dozenten von Universitäten und Hochschulen Ð das Thema "Der Beitrag der Duales System Deutschland AG zur Entwicklung der Kreislaufwirtschaft - Erfahrungen für Europa und die Welt". Dipl.-Biologe Helmut Schmitz von der Duales System Deutschland AG konnte in seinem Vortrag zu diesem Thema darauf hinweisen, dass der Grüne Punkt, der in Deutschland mit dem Dualen System eingeführt worden ist, bereits von 77 000 Unternehmen in 15 Ländern genutzt wird.

In den Fachgesprächen, die im Verlauf der Kurse möglich waren, wurden neben den Fortschritten bei der Entwicklung und Verwertung von Verpackungen vor allem die Trends auf dem Gebiete der Verpackung und die Strategien für die Verpackungsentwicklung erörtert. Hierbei wurde auch die Rolle der Führungskräfte für das Durchsetzen der Forderungen der Kreislaufwirtschaft und die Bedeutung unterstrichen, die die Vorbereitung der Führungskräfte auf diese Aufgaben an den Universitäten und Hochschulen hat. Zu diesem Zweck wurde auch ein weiterer Erfahrungsaustausch zwischen den vertretenen Universitäten und Hochschulen vereinbart. Als Voraussetzung für eine moderne Lehre wurden den Professoren und Dozenten Lehrmaterialien übergeben, die in Vorbereitung auf den Kurs zusammengestellt worden waren. Die Kursteilnehmer empfahlen in einer Erklärung die Weiterführung der Kurse in Leipzig und den Ausbau des in Leipzig geplanten Büros des Europäischen Verpackungsinstituts e. V. zu einem Konsultationszentrum.


Sammelbände der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. elektronisch abrufbar

Die anhaltende Nachfrage nach den Sammelbänden, die von der Arbeitsstelle Leipzig des Deutschen Verpackungsinstituts e. V. und der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig in den letzten zehn Jahren zu Verpackungsfragen herausgegeben worden sind, war in Leipzig in jüngster Zeit der Anlass für eine rationelle Lösung. Diese besteht in der Schaffung der Voraussetzungen für den elektronischen Abruf der Sammelbände bei der Bibliothek der Leipziger Kammer unter: www.leipzig.ihk.de/verpackung.

Damit stehen der Band über das an der Universität Leipzig durchgeführte Verpackungs-Kolleg, die Bände mit den Ergebnissen der Seminare 1 bis 17 und zwei Bände mit Manuskripten zu Verpackungsfragen den Interessenten jederzeit zur Verfügung. In letzter Zeit war wiederholt nach Titeln wie "Neue Fragen zur Anwendung von Fertigpackungen", "Möglichkeiten und Grenzen der Verpackungseinsparung", "Forschungen zur Rationalisierung des Verpackungseinsatzes" sowie "Neue Erkenntnisse zur Verringerung des Materialaufwandes und der stofflichen Verwertung" gefragt worden. Ein beachtliches Interesse bestand auch an den Sammelbänden "Fortschritte der Schadensforschung und der Schadensverhütung", "Verpackung und Umweltmanagement - Ergebnisse, Probleme, Möglichkeiten", "Umweltkriterien von Verpackungen Ð Erkenntnisse aus Forschung und Praxis" sowie "Verpackungsinnovationen - Erkenntnisse, Erfahrungen und Probleme". Zu den abrufbaren Sammelbänden gehört auch der Band "Materialsparende und umweltentlastende Lösungen; Anregungen zur Verpackungsrationalisierung aus 145 Forschungsberichten", der in der Reihe "Manuskripte zu Verpackungsfragen" erschienen ist.

 

Neue Kritiken an Mogelpackungen

Aus Kreisen der Bevölkerung hat die Stiftung Warentest in der letzten Zeit zahlreiche Hinweise auf Mogelpackungen erhalten. In der Zeitschrift "test" sind daher in den letzten Monaten regelmäßig Beispiele für solche Fertigpackungen angeprangert worden, die größere Füllmengen vortäuschen, als sie in Wirklichkeit enthalten. Dies ist z. B. der Fall, wenn ein Hersteller bei gleicher Verkaufsverpackung den Inhalt in den einzelnen Packungen verringert.

So hat ein Hersteller tiefgefrorener Brezeln die Anzahl der Brezeln in einer Packung willkürlich verringert, und zwar von 20 auf 18 Brezeln bei unveränderter Aufmachung, wenn man von dem nunmehr fehlenden Backpapier absieht. Der Verbraucher war erst beim Anbruch der Verpackung in der Lage, die Einsparung zu erkennen. Ein anderes alarmierendes Beispiel bot ein sehr namhaftes Unternehmen bei Kindernahrung. So fand man 300 g eines hypoallergenen Breipulvers in einem kaum zur Hälfte gefüllten Folienbeutel, und dies in einer Faltschachtel, die die tatsächliche Füllmenge nicht erkennen ließ.

Die meisten Kritiken betreffen Verpackungen von kosmetischen Erzeugnissen.

Näheres siehe die Ausgaben 3 bis 7/2002 der Zeitschrift "test".

Nur 6 Prozent der neuen Lebensmittel erfolgreich

In Deutschland sind in der letzten Zeit die meisten Lebensmittel, die auf dem Markt neu eingeführt wurden, auf große Skepsis gestoßen. Dies geht aus einer Mitteilung der Stiftung Warentest hervor. Nach dieser Quelle sind die deutschen Verbraucher wesentlich kritischer als ihre Nachbarn in Europa.

Der von der Stiftung Warentest herausgegebenen Zeitschrift "test" zufolge werden 90 Prozent aller neu eingeführten Lebensmittel in Deutschland von den Verbrauchern nicht angenommen. Daher sind sie bereits nach wenigen Monaten nicht mehr im Angebot des Handels zu finden. Die Überprüfung der Situation ergibt, dass es sich bei den vom Markt verschwundenen Neueinführungen hauptsächlich um so genannte Nachahmerprodukte gehandelt hat. 6 Prozent der neuen Produkte, die man als echte Innovationen bezeichnen kann, haben sich jedoch zum Verkaufsschlager entwickelt.

Nach test, Heft 7/2002, S. 17


Warenkunde als Impulsgeber.

Impulse aus der Warenkunde für den Verpackungseinsatz und die Verpackungsentwicklung. In: Manuskripte zu Verpackungsfragen. Ausgewählte Manuskripte mit einem Bericht über das 13. Symposium der Internationalen Gesellschaft für Warenkunde und Technologie und einem Bericht über die Interpack 2002. 1. Auflage. Deutsches Verpackungsinstitut e. V. 2002, 111 Seiten mit 35 Bildern und 24 Übersichten.

Inhaltliche Schwerpunkte des vorliegenden Bandes sind die Entwicklung der Warenkunde und die Rolle der Warenkunde für den Verpackungseinsatz. Hierbei werden die Ergebnisse der warenkundlichen Schadensforschung ausführlich berücksichtigt.

Der Leser wird dabei nicht nur über neue Ergebnisse der warenkundlichen Forschung sowie über den Nutzen von Kenntnissen der Warensystematik, der Warenprüfung und der Warenpflege informiert. Er wird auch mit den neueren amerikanischen Ermittlungen über die Verluste konfrontiert, die durch fehlende Warenkenntnisse entstehen. Der Band enthält u. a. Übersichten über die Generationen in der Entwicklung der Warenkunde, über wichtige Anforderungen an Verpackungen sowie über Verpackungstypen und Modelle für häufige Prozessabläufe, die in der Praxis zu Warenschäden führen. Hervorzuheben ist ferner eine Checkliste für die Untersuchung von Schäden in der Praxis.

Ausgewertet werden in dem Band auch das 13. Symposium der Internationalen Gesellschaft für Warenkunde und Technologie in einem Beitrag zum Thema "Maßstäbe für die Entwicklung und Weiterentwicklung von Verpackungen" und die Interpack 2002 in einem Beitrag über "Neue Anforderungen an Verpackungen und wichtige Trends im Spiegel der Interpack 2002".


19. Verpackungsseminar: Die stoffliche Verwertung und die Anforderungen an die Verpackung.

Stand, Perspektiven und die Weichenstellungen für die Zukunft. Herausgeber: Deutsches Verpackungsinstitut e. V. und Industrie- und Handelskammer zu Leipzig. 2. Auflage, Leipzig: IHK, Referat Wirtschaftsförderung, 16 Illustrationen, 22 Übersichten, 30 cm. Preis gebunden 5,00 Euro (Schutzgebühr)

Inhaltliche Schwerpunkte sind die Themen "Aktuelle Fragen der Verpackungsentwicklung", "Aktuelle Problemstellungen zur Verwertung von Verpackungen aus industriellem Gebrauch" und "Anforderungen an die Verpackungsgestaltung aus der Sicht der Kreislaufwirtschaft". Die Vorträge werden durch eine Dokumentation ergänzt. Diese zum Seminar erarbeitete Dokumentation enthält die neusten Übersichten und Graphiken zur Verpackungsstatistik sowie zur Verpackungsnormung und zu Rechtsvorschriften zum Verpackungseinsatz, außerdem auch die neuesten Mitteilungen aus dem Deutschen Verpackungsinstitut e. V.

Gegenüber der im Jahre 2001 erschienenen 1. Auflage enthält die Neuauflage einen Beitrag über die Fortschritte, die die Duales System Deutschland AG bei der Einbeziehung der Verpackungsabfälle in den volkswirtschaftlichen Stoffkreislauf erzielt hat, einen Beitrag über den Verlauf und die Ergebnisse des Seminars und die im Seminar erarbeiteten Thesen zu neuen Anforderungen an die Verpackung und die Schlussfolgerungen für die Verpackungsentwicklung. Die Dokumentation zum Seminar wurde durch die Auswertung der Diskussionen zum Thema "Smart Packaging als aktuelle Aufgabe" und durch die vervollständigte Übersicht über die Publikationen der Arbeitsstelle ergänzt. Der neueste Band der Reihe "Manuskripte zu Verpackungsfragen" mit dem Titel "Warenkunde als Impulsgeber" wird ausführlich ausgewertet.