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Verpackungsdetails im Bayern Fanshop

Winfried Batzke
16.08.2014
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Am 31. Spieltag der letzten Saison wurde der FC Bayern München doch noch überholt. Von mir. Auf der A2 bei Helmstedt, als ich mit meiner Familie nach einem Besuch der Autostadt in Wolfsburg auf dem Heimweg war. Der rote Mannschaftsbus des Triple-Siegers befand sich gerade auf dem Heimweg vom Bundesligaspiel bei Eintracht Braunschweig.

Ich überholte ihn in der Hoffnung, einen Blick auf einen der berühmten, teuren Stars zu erhaschen. Aber ich konnte nur einen mir völlig unbekannten Busfahrer erkennen. Kurz verirrte sich der Gedanke in mein Hirn, den FC Bayern irgendwie zu stoppen. Durch einen kleinen Rempler vielleicht. Aber den Versuch hätte ich wohl teuer bezahlt, genau wie alle anderen, die sich bemüht haben, diese Mannschaft aufzuhalten. Gelungen ist es in den letzten beiden Jahren niemandem, jedenfalls nicht, wenn es um etwas ging.

So fuhren wir also weiter und kamen alle unbeschadet nach Hause, auch die Bayern-Spieler in ihrem roten Bus. Noch einige Zeit verfolgte mich der Gedanke, wie leichtsinnig der sonst so auf Sicherheit bedachte Club bei seinen Reisen agiert. Spieler mit einem Marktwert um die 500 Millionen Euro fahren in einem fast normalen Bus hunderte von Kilometern durch die Lande und werden dabei ständig der Gefahr ausgesetzt, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. Eigentlich komisch! Vielleicht war der Bus ja auch leer? Ich weiß es nicht.

Kommt man in den Fan- Shop der Bayern in der Säbener Straße in München, findet man die Fanartikel wie das FC Bayern Eau de Toilette oder den FC Bayern Schlüsselanhänger in einer Verpackung mit Sicherheits-Hologramm-Etikett. Hier ist Sicherheit also oberstes Gebot. Sicherheit vor Produktfälschungen, denn nur wo FC Bayern drauf steht soll auch FC Bayern drin sein - und die Kassen des Vereins füllen. Der Rekordmeister marschiert bekanntlich auch im Verkauf von Merchandising-Artikeln in Deutschland vorneweg und pirscht sich allmählich an die globalen Marktführer Manchester United oder Real Madrid heran.

Mit dem Hologramm auf seinen Verpackungen setzt der FC Bayern dabei ein Zeichen. Seht her! Wir sind die Besten! Wir setzen auf neueste Methoden! Auf dem Platz und neben dem Platz - und in jedem Detail.

Dass Pep Guardiola oder Matthias Sammer geradezu detailbesessen sind, hat sich ja schon rumgesprochen. Dass der große FC Bayern aber sogar auf vermeintliche Kleinigkeiten wie Etiketten auf Verpackungen von Fan- Artikeln achtet, bestätigt ihn endgültig als einen richtig Großen. Denn was wären Weltkonzerne wie Coca Cola, Procter & Gamble, Nestle oder Unilever ohne durchdachte Verpackungen? Also haben die Bayern wieder mal nur die Besten zu sich geholt. Die besten Ideen nämlich. Vielleicht kann man sie deshalb einfach nicht überholen…

Oder etwa doch? Wir werden sehen. Die neue Saison steht in den Startlöchern.

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