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Lebensmittelsicherheit in stilvollem Ambiente

Winfried Batzke
10.04.2014
Views: 581

Aktuelles Recht für Lebensmittelkontakt und Migration - An historischer Stätte im Industriepark Hoechst dreht sich beim Seminar der Verpackungsakademie alles um den lückenlosen Nachweis der Unbedenklichkeit verwendeter Materialien. Ein Bericht.

Im ehemaligen Vorstandsgebäude der Hoechst AG in Hoechst bei Frankfurt/M. sieht man noch die Bedeutung, welche dieses Unternehmen in der deutschen chemischen Industrie einst hatte. Der Bau aus der Gründerzeit Ende des 19.Jahrhunderts zeigt die typischen Attribute von Macht und Erfolg: dunkle Holztäfelung, Stuckdecken, Nischen mit Porzellanvasen, holzverkleidete Heizkörper, gusseiserne Kronleuchter, eine breite Treppe, ein weitläufiges Foyer und stilvolles Mobiliar.

Das Thema des aktuellen dvi Seminars hat jedoch wenig mit den guten alten Zeiten der Hoechst AG zu tun. Im Gegenteil, es ist hochaktuell und behandelt den Einsatz heutiger Chemikalien im Bereich der Lebensmittelverpackung. Konkret: Um gegenwärtige und zukünftige Anwendungen von Verpackungsmaterialien mit Lebensmittelkontakt und die Vermeidung von Migration gefährlicher oder vermeintlich gefährlicher Stoffe in Lebensmittel.

Nicht erst seit den etwas voreiligen Vorwürfen der Stiftung Warentest an die Hersteller von Adventskalendern oder der Untersuchung von Ökotest zu Haferflocken sind Verbraucher und Lebensmittelproduzenten gleichermaßen verunsichert. Das gilt aber auch für die betroffenen Verpackungshersteller, die sich oft keiner Schuld bewusst sind, da sie gar keine mineralölhaltigen Materialien einsetzen und die gesetzlichen Regelungen gemeinhin einhalten.

Die Forderungen der Verbraucherschützer oder der Testmagazine gehen heute aber über gesetzlichen Anforderungen hinaus, ermöglicht durch neue, verbesserte Analysemethoden, die immer mehr Stoffe finden und anzeigen können. Handelsunternehmen und Lebensmittelproduzenten fordern von Verpackungsherstellern deshalb inzwischen lückenlose Nachweise über die Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien.

Diesem Thema widmeten sich die Seminare "Aktuelles Recht für Lebensmittelkontakt und Migration" des Deutschen Verpackungsinstitutes am 14. November 2013 und am 26./27.Februar 2014 in Hoechst.

Insgesamt 36 Teilnehmer aus der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie, von Verpackungsherstellern bis zu Pigment- und Farbherstellern kamen mit ihren Problemstellungen zu den zwei Seminaren und erhielten von den Referenten sowohl einen umfassenden Überblick als auch fachkundigen Rat für verschiedenste Einzelfälle.

Die Referenten Dr. Monika Rüter, Geschäftsführerin FABES, und Dr. Marion Hasselberg, PolyComply Hoechst GmbH, konnten den Teilnehmern gewisse Unsicherheiten auf Grund des vielschichtigen Regelungsurwaldes allerdings nicht ganz ersparen.

Als ausgewiesene Experten zeigten sie ein Dickicht aus EU-Richtlinien, nationalen Verordnungen, Empfehlungen, Leitfäden und GMP auf, das selbst für Fachleute kaum zu durchdringen ist. Das Seminar bietet jedoch den bestmöglichen Wegweiser in einem sich ständig veränderndem Umfeld.

Um diesen ständigen Veränderungen Rechnung zu tragen, erhalten die Teilnehmer über die Präsenzveranstaltung hinaus auch ein ständiges Update per Email und in einem nachgelagerten Webinar die Möglichkeit, Antworten auf auftretende, neue Fragen zu bekommen.

"Das Seminar hat mir sehr geholfen, die verschiedenen Vorschriften kennenzulernen und in ihrem Zusammenspiel zu verstehen", sagte eine der Teilnehmerinnen aus der Lebensmittelindustrie. Auch andere Teilnehmer bestätigten die hohe Qualität der Weiterbildungsveranstaltung und lobten das Deutsche Verpackungsinstitut für die Auswahl der Themen, der Referenten und natürlich auch des gediegenen Ambientes im Seminarraum.

Im Herbst dieses Jahres bietet die Verpackungsakademie des dvi das Seminar Aktuelles Recht für Lebensmittelkontakt und Migration erneut an.

http://www.verpackungsakademie.de/aktuelles-recht-lebensmittel.html

Darüber hinaus umfasst das Weiterbildungsprogramm der Akademie mehr als 40 Seminare und Workshops zu Basiswissen, Verpackungsmaterialien, Verpackungstrends, Verpackungsentwicklung und -gestaltung, Verpackungsmaschinen und -prozessen, Kosten, Recht und Marketing, Fachenglisch u.v.m. Detaillierte Informationen zum Gesamtprogramm finden sich unter www.verpackungsakademie.de

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