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Mit dem Deutschen Verpackungspreis erlebt

Winfried Batzke
03.06.2013
Views: 354

Neulich war ich zur Sitzung des Arbeitskreises Packaging bei einem großen Industrieverband eingeladen. Als ich mich einem der Teilnehmer bei der Begrüßung als Geschäftsführer des Deutschen Verpackungsinstituts vorstellte, kam gleich die Frage: "Sind Sie auch der Deutsche Verpackungspreis?" Als ich das bejahte, folgte die prompte Antwort: "Dann rede ich mit Ihnen heute kein Wort!" Ich ahnte schon, was kommen würde und warf mich dem Löwen zum Fraß vor.

Mein Gesprächspartner hatte eine innovative, gut durchdachte Verpackung eingereicht, die zu immensen Einsparungen geführt hatte. Er war sich sicher gewesen, dafür einen der begehrten Deutschen Verpackungspreise zu erhalten. Leider hatte sich diese Hoffnung nicht erfüllt. Eine Erfahrung, die 202 der insgesamt 238 Einsendungen des Jahres 2012 machen mussten (bei 58 Nominierten und 27 Preisträgern).

Mein Gesprächspartner war überzeugt, dass der Grund für die Nichtbeachtung seiner Verpackungslösung an der mangelnden Kompetenz der Jury lag, die immer nur auf das Design achte. Eine Transportverpackung habe deshalb von vorneherein keine Chance.

An dieser Stelle konnte ich guten Gewissens intervenieren und einige, eventuell häufiger vorkommende, Irrtümer aufklären.

Transportverpackungen werden beim Deutschen Verpackungspreis in einer zweitägigen Jurysitzung sowohl von Fachleuten für die jeweiligen Materialien - Holz, Metall, Kunststoff oder Wellpappe - als auch von Logistikexperten aus der Wirtschaft und entsprechenden Fachinstituten begutachtet. Bei Displays, Verpackungsmaschinen, Verkaufsverpackungen und Einreichungen für den Nachwuchspreis erfolgt die Beurteilung nach dem gleichen Prinzip. Für alle Kategorien gibt es dazu genau definierten Kriterien. Auf der Webseite des Deutschen Verpackungspreises (www.verpackungspreis.de) gibt es dazu genauere Informationen.

Dass selbst eine hervorragende Verpackung einmal keinen Preis gewinnt, kann durchaus vorkommen, dass aber niemand die Verpackung mit Sachverstand und überparteilich anschaut und begutachtet, das ist ausgeschlossen. Auch dafür steht der Deutsche Verpackungspreis seit nun genau 50 Jahren. Ohne die unabhängige, material-, branchen- und parteiübergreifende Arbeit der Jury wäre eine solche einmalige Erfolgsgeschichte gar nicht möglich gewesen.

Die Sitzung des Arbeitskreises ging für mich dann übrigens gut aus. Mehrere Teilnehmer kündigten an, ihre Verpackungslösungen beim Deutschen Verpackungspreis 2013 einzureichen. Sind Sie auch mit dabei? Das Portal für Ihre Einreichung ist noch bis Ende Juni online …

www.verpackungspreis.de

Kommentare

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  • 1 Kommentar(e)
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Kommentar von:Christian Nink
11.06.2013
Informationen zur Juryarbeit

Informationen zur Juryarbeit bietet auch der jüngste Newsletter (6/2013) des Deutschen Verpackungspreises. http://www.verpackungspreis.de/newsletter-06-2013.html

Mein Kommentar

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