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16.03.2012

Neue Impulse für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften in der Verpackungsbranche

Deutsches Verpackungsinstitut

Der dvi - Hochschuldialog will Bildungsangebote koordinieren, Kooperationen fördern und mit der Industrie vernetzen.

Das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) verstärkt die Initiativen rund um die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften für die Verpackungsbranche. Dazu wurde im Dezember des vergangenen Jahres der dvi-Hochschuldialog initiiert.

Der dvi-Hochschuldialog bringt die entscheidenden Universitäten, Fachhochschulen und Bildungseinrichtungen des Verpackungsbereiches zusammen. Sein Ziel ist es, dem immer kritischer werdenden Fachkräftemangel langfristig entgegen zu wirken. Zu diesem Zweck sollen die Kooperationen zwischen den Bildungseinrichtungen über konkrete Maßnahmen ausgebaut werden. Darüber hinaus besteht die Absicht, auch die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie zu vertiefen. Übergreifend hat der Dialog zum Ziel, einen positiven Beitrag zur Koordination von Berufsbildung, Fortbildung, Hochschulbildung und Weiterbildung zu leisten.

Die Einladung zum ersten Treffen erreichte die interessierten Bildungseinrichtungen auch im Namen des Hauptverbands Papier- und Kunststoffverpackungen e. V. (HPV), der das gleiche Anliegen teilt.

Zu den konkreten Zielen im Katalog des Dialogs gehört, die Studiengänge im Verpackungsbereich noch attraktiver zu machen. Dazu zählt auch das gegenseitige Anerkennen von Credits oder ein übergreifender Master, wie es die HTWK Leipzig, die HDM Stuttgart und die BHT in Berlin bereits diskutieren. Zu den weiteren Maßnahmen zählen Angebote für Praxissemester oder Studienaufenthalte im Ausland, die Einführung von Mobilitätsfenstern in den jeweiligen Studienplänen und eine Übersicht über die Lehrinhalte aller verpackungsrelevanten Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland.

Das erste Treffen des dvi-Hochschuldialogs fand im Vorfeld der Dresdner Verpackungstagung (www.verpackungstagung.org) Anfang Dezember des vergangenen Jahres in den Räumlichkeiten der TU Dresden statt. Zu den Teilnehmern gehörten neben dem dvi und dem HPV die HDM Stuttgart, HTWK Leipzig, FH Hannover, FH Kempten, HAW München, die Papiertechnische Stiftung und die TU Dresden. Beim nächsten Treffen werden darüber hinaus die BHT Berlin, HAW Hamburg, TU München und TU Dortmund erwartet.

Zu den Aktivitäten des Deutschen Verpackungsinstituts im Bildungsbereich gehören die Weiterbildungsangebote der Verpackungsakademie und die Initiative packvision (www.verpackungsakademie.de; www.packvision.de). Die Verpackungsakademie bietet seit 2004 jährlich über 40 Seminare rund um das Thema Verpackung an. Dazu kommen eine Vielzahl von Inhouse-Schulungen und ein Gesamtlehrgang zum „Packaging Professional“. Bei Packvision arbeiten seit 2006 namhafte Unternehmen aus der Industrie wie Henkel, Coca Cola und Unilever gemeinsam mit den Design-Studierenden anerkannter Hochschulen wie der Kunsthochschule Kassel, der Hamburgischen Technischen Kunstschule oder den Fachhochschulen Hannover, Potsdam und Münster an Ideen und Verpackungslösungen für die Zukunft.

Das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) ist das einzige Unternehmens-Netzwerk der Verpackungswirtschaft, dessen Mitglieder die gesamte Wertschöpfungskette der Verpackung abdecken. Aus seinem Umfeld nimmt das Netzwerk Impulse auf und gibt auch selbst immer wieder wichtige Impulse ab. Als Knotenpunkt speist das dvi dazu regelmäßig wichtige Informationen, Innovationen und Insights in das Netzwerk. Zu den Initiativen des dvi gehören der Deutsche Verpackungskongress (www.verpackungskongress.org) sowie der Wettbewerb um den renommierten Deutschen Verpackungspreis (www.verpackungspreis.org).


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